STATEMENTS ZUR SCHLUSSVERANSTALTUNG CHARRETTE
IMPRESSIONEN DER SCHLUSSVERANSTALTUNG CHARRETTE
SCHLUSSPRÄSENTATIONEN CHARRETTE

Am 9. Juli 2018 haben die fünf Teams der Charrette ZWHATT ihre Schlusspräsentationen eingereicht und präsentiert. Sie zeigen eine Vielfalt von Lösungsvorschlägen für die städtebauliche Setzung und die weitere Entwicklung von ZWHATT.

 

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Vom Gretag-Areal zu ZWHATT

Das Gretag-Areal wird künftig einen ganz anderen Charakter haben als heute – und verdient nicht zuletzt deshalb einen neuen Namen: ZWHATT.

ZWHATT steht für „Zwischen Hardhölzli und Schlatt“ und beschreibt damit die Lage des Areals zwischen den zwei Waldstücken, die die räumliche Klammer des Entwicklungsgebiets Bahnhof Nord bilden.

ZWHATT steht für die Lebenseinstellung der Menschen, die dort wohnen und wirken werden. Und er steht für einen ungewöhnlichen Ansatz in Architektur, Städtebau und Kultur. All dies zusammen trägt zur Vielfalt und Lebensqualität auf dem Areal bei. ZWHATT ist mehr als ein Ort; es ist Zuhause und Wirkstätte. Die künftigen Zwhatter sollen ihre Einzigartigkeit entfalten können. Dies wiederum macht ZWHATT lebendig und inspiriert Menschen über das Areal hinaus, unangepasst, spontan und frei zu sein. Das Ungewöhnliche soll gewöhnlich werden. In ZWHATT und überall. 

Mit ZWHATT beginnt eine neue Zeitrechnung für das Areal. Was dort geschieht und sich dort entwickelt, wird die Marke prägen und zu einer Destination heranwachsen, die Erlebnisse und Gefühle verspricht. 

Fini Charrette

Am 9. Juli 2018 haben die fünf ausgewählten Planungsteams ihre definitiven Ansätze und Lösungsideen für die Entwicklung von ZWHATT präsentiert.

Die Ziele der Charrette wurden aus Sicht von Pensimo voll erreicht: „Wir verfügen jetzt über ein breites Spektrum von qualitativ hochstehenden Lösungsansätzen und können unsere Planung darauf aufbauen. Die städtebauliche Setzung im bis Ende 2018 zu erarbeitenden Masterplan wird auf dem Entwurf von Studio Märkli basieren“, sagt Birgit Hattenkofer, Leiterin Entwicklung. 

Pensimo wird nun die architektonischen Inputs der Teams vertieft analysieren und danach einen Entscheid über die weitere Beauftragung für die Projektierung treffen. 

Pensimo hat die städtebauliche und architektonische Entwicklung von ZWHATT in der ersten Jahreshälfte 2018 mittels einer sogenannten Charrette vorangetrieben. Dabei handelt es sich um ein intensives, interdisziplinäres Dialogverfahren mit Weichenstellungen in Echtzeit und einem wechselwirkend unter allen Beteiligten steigendem Erkenntnisstand. Bei der Charrette für ZWHATT standen nicht fertige architektonische oder städtebauliche Entwürfe im Vordergrund, sondern Transformationsideen, das Testen von Lösungsansätzen sowie ganz generell das Generieren von Qualität für die Arealentwicklung.

Charrette geht in die letzte Phase

„Das Charrette-Verfahren bewährt sich. Die Teams haben sehr grosse Fortschritte gemacht, und auch wir gewinnen jedes Mal neue Erkenntnisse“, sagt Jörg Koch, ...

„Das Charrette-Verfahren bewährt sich. Die Teams haben sehr grosse Fortschritte gemacht, und auch wir gewinnen jedes Mal neue Erkenntnisse“, sagt Jörg Koch, CEO der Pensimo Management AG am zweiten Dialogtag der Charrette Gretag-Areal. Die fünf Teams diskutierten in Regensdorf den aktuellen Stand ihrer Arbeiten mit dem Projektrat sowie mit ihren Kolleginnen und Kollegen. Die Entwürfe zeigten spannende Weiterentwicklungen, sowohl im Städtebau und in der Typologie als auch bei den Freiräumen und beim architektonischen Ausdruck. „In der Kombination aller Fragestellungen geht es letztendlich um die Identität des Areals“, fasste ein Mitglied des Projektrats zusammen. In intensiven Feedbackgesprächen gab das Gremium den Teams Inputs für die letzte Charrette-Phase mit. Das Verfahren findet seinen Höhepunkt am 9. Juli mit den Schlusspräsentationen.

ERSTER DIALOG ZUR CHARRETTE
Erster Dialog im Team

Charrette heisst auch, sein Projekt zur Diskussion zu stellen, zu verteidigen und neuen Input mit auf den Weg zu nehmen. Genau dies haben die fünf eingeladenen Teams am ersten Dialogtag am 22. Mai 2018 getan.

Charrette heisst auch, sein Projekt zur Diskussion zu stellen, zu verteidigen und neuen Input mit auf den Weg zu nehmen. Genau dies haben die fünf eingeladenen Teams am ersten Dialogtag am 22. Mai 2018 getan. Zwischen ihnen und dem Projektrat entwickelten sich intensive Gespräche; dasselbe geschah zwischen den Teams, die Einblick in die anderen Ansätze erhielten. Zentrale Fragestellungen waren unter anderem die Erdgeschossnutzungen und die Typologie der beiden vorgesehenen Hochhäuser: „Was unterscheidet ein Hochhaus an diesem Standort von einem innerstädtischen Hochhaus?“, lautete einer der Diskussionspunkte. In einer Feedbackrunde vermittelte der Projektrat Inputs für die weiteren Arbeiten an spezifischen Fragestellungen wie Shared Spaces, städtischer Setzung und Freiraumqualität. Am 11. Juni 2018 werden sich Teams und Projektrat zum nächsten Dialogtag treffen.

„Wichtig für die Zukunft von Regensdorf“

Gemeindepräsident Max Walter hat am Start der Charrette mit den fünf nominierten Teams am 6. April 2018 die Gemeinde Regensdorf vorgestellt und ihre Haltung zur Entwicklung des Gretag-Areals ...

POST VON MAX WALTER, GEMEINDEPRÄSIDENT REGENSDORF, ZUR STARTVERANSTALTUNG VOM 6.4.2018

Gemeindepräsident Max Walter hat am Start der Charrette mit den fünf nominierten Teams am 6. April 2018 die Gemeinde Regensdorf vorgestellt und ihre Haltung zur Entwicklung des Gretag-Areals und des Gebiets Bahnhof Nord erläutert:

„Das Gretag-Areal liegt in der Mitte des Gebiets Bahnhof Nord und wird dessen Entwicklung über die nächsten Jahrzehnte prägen. Die Bevölkerung der ganzen Gemeinde Regensdorf soll sich im Gretag-Areal wohlfühlen – es muss deshalb offen gestaltet sein. Die vorgesehenen modernen Wohnformen sollen die Identität und die Qualität des Areals zusammen mit den Freiräumen bestimmen. Wir schätzen die enge Zusammenarbeit mit Pensimo. Die Charrette ist ein neuer und vielversprechender Ansatz, um die Zukunft des für Regensdorf wichtigen Gretag-Areals zu gestalten.“

Die offenen Punkte gemeinsam klären

Vertreterinnen und Vertreter von Pensimo und des Projektrats haben am Freitag, 6. April, die fünf für die Charrette nominierten Teams in Detailthemen eingeführt. Dazu gehörten unter anderem planungsrechtliche Fragen, ...

Vertreterinnen und Vertreter von Pensimo und des Projektrats haben am Freitag, 6. April, die fünf für die Charrette nominierten Teams in Detailthemen eingeführt. Dazu gehörten unter anderem planungsrechtliche Fragen, Nachhaltigkeit, Erschliessung, Lärmschutz, architektonische und bautechnische Vorgaben sowie immobilienökonomische Überlegungen. Die comm ag gewährte einen ersten Einblick in ihre Überlegungen hinsichtlich der zurzeit entstehenden Arealmarke. In einer intensiven Frage- und Diskussionsrunde standen der Charakter des Areals und die künftigen Mieterinnen und Mieter im Fokus: Wie lassen sich die angestrebte Nutzungsvielfalt und -flexibilität erreichen? Welche Wohnformen sind vorgesehen, welche Zielgruppen angesprochen? Was heisst das für die Grundrisse? Wie kann auf dem Gretag-Areal eine lebendige Community entstehen?

Die den fünf Teams gestellte Aufgabe ist anspruchsvoll. Verschiedenste Fragen lassen sich noch nicht definitiv beantworten. Birgit Hattenkofer, Projektleiterin Entwicklung bei Pensimo: „Das Ziel der Charrette ist eben genau, die offenen Punkte gemeinsam zu klären.“ Die Teams werden ihre ersten Zwischenergebnisse am 22. Mai präsentieren.

AUFTAKTVERANSTALTUNG ZUR CHARRETTE
AUFTAKTVERANSTALTUNG ZUR CHARRETTE 02
AUFTAKT CHARRETTE: FEEDBACK DES PROJEKTRATS

Der Projektrat bedankt sich vielmals bei den 20 Teams, die am Auftakt zur Charrette am 13./14. März 2018 in Regensdorf teilgenommen haben. Im downloadbaren Bericht sind alle Beiträge kurz beschrieben und gewürdigt.

Fünf Teams für das Gretag-Areal

20 Teams aus der Schweiz und Europa haben heute Mittwoch, 14. März, nach einer kurzen Nacht ihre Ideen und Vorstellungen für die Zukunft des Gretag-Areals präsentiert. Fünf davon hat der Projektrat für die zweite Phase der Charrette ausgewählt:

20 Teams aus der Schweiz und Europa haben heute Mittwoch, 14. März, nach einer kurzen Nacht ihre Ideen und Vorstellungen für die Zukunft des Gretag-Areals präsentiert. Fünf davon hat der Projektrat für die zweite Phase der Charrette ausgewählt:

  • 03Arch + Keller Damm Kollegen + Sophia Schneider, München
    (Karin Schmid, Andreas Garkisch, Verena Schmaus, Tim Raphael Knäbel, Franz Damm, Sophia Schneider)
     
  • Creative_Hub_Wasserwerk, Zürich
    (Thomas Hildebrand, Rafael Ruprecht, Anouk Kuitenbrouwer, Michel Pscheor, Judit Chapallaz, Alexander Heinrich)
     
  • TeamStudioMärkli, Zürich
    (Peter Märkli, Peter Fischli, Lorenz Eugster, Thomas Mika, Marchet Saratz)
     
  • Team Zürich, Basel
    (Tanja Reimer, Lisa Euler, Johann Reble, Michael Oser, Philippe Koch, Jan Knopp)
     
  • OCTAGON-TRIPOLIS-DUVAL, Leipzig
    (Katharina Tihl, Henry Fenzlein, Philip Stapel, Julia Köpper, Etienne Duval, Marvin Schwark)

Birgit Hattenkofer, Leiterin Entwicklung bei der Pensimo Management AG und Organisatorin der Charrette, sieht ihre Erwartungen an die erste, zweitätige Phase des Verfahrens voll erfüllt: „Die Teams haben sehr unterschiedliche Lösungsansätze gewählt und uns so wertvolle Inputs geliefert.“ Einige der Teams fokussierten sich stärker auf die Definition architektonischer Typologien, während andere das Nutzungsspektrum oder städtebauliche Überlegungen an den Anfang stellten. Weitere Teams wählten einen prozessualen Zugang zum Thema.

Pensimo bedankt sich herzlich bei allen Teams für die Ideenvielfalt und ihren Effort, innerhalb von 22 Stunden einen überzeugenden Ansatz zu entwickeln und präsentieren. Pensimo und der Projektrat freuen sich auf den Start der zweiten Charrette-Phase am 6. April mit den ausgewählten Teams.

Auftakt zur Charrette

Am Dienstag, 13. März, hat in Regensdorf mit einem Rundgang und einem Briefing durch die Pensimo Management AG die Charrette für das Gretag-Areal begonnen. Bis Mittwochabend befassen sich rund 120 Spezialistinnen und Spezialisten in 20 Teams ...

Am Dienstag, 13. März, hat in Regensdorf mit einem Rundgang und einem Briefing durch die Pensimo Management AG die Charrette für das Gretag-Areal begonnen. Bis Mittwochabend befassen sich rund 120 Spezialistinnen und Spezialisten in 20 Teams intesiv mit dem 3,6 Hektar grossen Gebiet. Gefragt sind Ideen für die Zukunft des Areals, von städtebaulichen und architektonischen Leitlinien bis zu Ansätzen, wie sich an diesem Ort preisbewusste Mietwohnungen, Vielfalt und Freiräume erzeugen lassen. Am Ende der zwei Tage wird der Projektrat drei bis fünf Teams für die nächste Phase auswählen.

Bewerbungen der zur Charrette eingeladenen Teams

 

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Team Zürich, Basel

Charrette: Die Teams stehen fest

Für die Charette zum Gretag-Areal in Regensdorf sind 48 Bewerbungen aus dem In- und Ausland eingegangen. Die folgenden 20 vom Projektrat ausgewählten Teams haben ihre Teilnahme an der Auftaktveranstaltung am 13./14. März bestätigt: ...

Für die Charette zum Gretag-Areal in Regensdorf sind 48 Bewerbungen aus dem In- und Ausland eingegangen. Die folgenden 20 vom Projektrat ausgewählten Teams haben ihre Teilnahme an der Auftaktveranstaltung am 13./14. März bestätigt:

• 03Arch. + Keller Damm Kollegen + Sophia Schneider (Karin Schmid, Andreas Garkisch, Verena Schmaus, Tim Raphael Knäbel, Franz Damm, Sophia Schneider)
• Atlântico (Remo Halter Casagrande, Paulo David, Manuel Aires Mateus)
• ARGE GRETRANSFORMATION (Lukas Kueng, Simon Kretz, Christian Salewski, Robin Winogrond, Dominik Bueckers, Philippe Cabane)
• Creative Hub Wasserwerk (Thomas Hildebrand, Rafael Ruprecht, Anouk Kuitenbrouwer, Michel Pscheor, Judit Chapallaz, Alexander Heinrich)
• Charreck (Christian Blum, Nina Scherer, Pascal Angehrn, Tabea Michaelis, Tommi Mäkynen, Mirjam Niemeyer)
• HSA2TCDZRIBV (Markus Schaefer, Melanie Jeannet, Antonio Scarponi, Joelle Zimmerli, Simon Seitz, Luca Urbani)
• Les Brancards (Nicolas Kretschmann, Roman Leonhartsberger, Andrea Schafroth, Monique Rijks, Birgit Auf der Lauer, Caspar Pauli)
• LOCAL ! (Patrick Krecl, Norbert Föhn, Rolf Jenni oder Tom Weiss, Fabian Haag, Anna-Lisa Müller)
• metron vor ort (Katrin Seidel, Josip Jerkovic, Matthias Oswald, Dimitri Murbach, Jonas Bubenhofer, Tanja Herdt)
• NL/BeL/Schifferli (Jörg Leeser/Anne-Julchen Bernhardt, Kamiel Klaasse, Maurus Schifferli)
• OCTAGON-TRIPOLIS-DUVAL (Katharina Tihl, Henry Fenzlein, Philip Stapel, Julia Köpper, Etienne Duval, Marvin Schwark)
• Raumposition – scheuvens + wachten plus – WES (Daniela Allmeier, Stefan Hartlock, Julia Tesch, Henrike Wehberg-Krafft, Hans Hermann Krafft
• team 6 (Annette Helle, Emiliano López, Monica Rivera, Christa Reicher, Patrick Gmür, Beat Nipkow)
• Team EQUIPAGE (Jan Stadelmann, Daia Stutz, Sabeth Tödtli, Annalena Müller, Andreas Feurer, Lukas Wolfensberger)
• Team Gaffel (Jonathan Roider, Alice Hollenstein, Thomas Knüvener, Daniel Hoffmann, Wolfgang Zeh, Reto Giovanoli)
• Team PURO (Pascal Müller, Gilles Dafflon, Ralph Blättler, Andy Schönholzer)
• TeamStudioMärkli (Peter Märkli, Peter Fischli, Lorenz Eugster, Thomas Mika, Marchet Saratz)
• Team X7 (Henk Hartzema, Dirk van de Pol, Rogier Hendriks, Stijn Kemper, Daniel Jauslin, Noud Paes)
• Team Zürich, Basel (Tanja Reimer, Lisa Euler, Johann Reble, Michael Oser, Philippe Koch, Jan Knopp)
• weQ (Oliver Seidel, Tim Mohr, Felix Henri Rebers, Michiel Van Driessche, Dominic Balmforth, Markus Krauss)

Die Teammitglieder kommen aus Dänemark, Deutschland, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, der Schweiz und Spanien. Am Ende der Auftaktveranstaltung wird der Projektrat 3 bis 5 Teams für die Teilnahme an der bis Juli 2018 dauernden Charrette auswählen. Wir freuen uns auf zwei intensive und hochinteressante Tage!

Projektrat nimmt Arbeit auf

Der Projektrat für die Charrette zur Transformation des Gretag-Areals hat seine Arbeit aufgenommen. In seiner ersten Sitzung befasste er sich insbesondere mit Details zum Ablauf und mit der Auswahl der Teams. Der Projektrat umfasst zusammen mit Fachexperten sowie Vertretern der Grundeigentümerin Pensimo 17 Personen.

„Die Anmeldefrist ist am 10. Januar 2018 abgelaufen. Danke für die eingegangenen Anmeldungen. Wir werden die Teams bis Mitte Februar informieren, ob Sie zur Auftaktveranstaltung eingeladen sind.“
CHARRETTE

Die Bezeichnung „Charrette“ kommt aus dem Französischen und bedeutet Karren oder Wagen. Auf diesen wurden im Paris des 19. Jahrhunderts die Arbeiten der Kunststudenten zur Begutachtung in die Akademie transportiert. Die Studierenden arbeiteten unter den Kommentaren der zusehenden Bevölkerung noch während der Fahrt daran weiter. Wir verstehen unter einer Charrette ein intensives Dialogverfahren für städtebaulich-architektonische Fragen mit Weichenstellungen in Echtzeit und einem wechselwirkend unter allen Beteiligten steigendem Erkenntnisstand.

TRANSFORMATION DES GRETAG-AREALS IN REGENSDORF (ZH): AUSWAHLVERFAHREN FÜR INTERDISZIPLINÄRE ARCHITEKTUR- UND STÄDTEBAUTEAMS

Die Bezeichnung „Charrette“ kommt aus dem Französischen und bedeutet Karren oder Wagen. Auf diesen wurden im Paris des 19. Jahrhunderts die Arbeiten der Kunststudenten zur Begutachtung in die Akademie transportiert. Die Studierenden arbeiteten unter den Kommentaren der zusehenden Bevölkerung noch während der Fahrt daran weiter. Wir verstehen unter einer Charrette ein intensives Dialogverfahren für städtebaulich-architektonische Fragen mit Weichenstellungen in Echtzeit und einem wechselwirkend unter allen Beteiligten steigendem Erkenntnisstand.

Eine solche Charrette führt die Pensimo Management AG für das Gretag-Areal in Regensdorf (Kanton Zürich) durch. Sie lädt dazu qualifizierte Architektur- und Städtebauteams ein, die ihre Entwürfe unter Anregung eines Projektrates laufend optimieren sollen. Am Ende der Charrette stehen nicht fertige Entwürfe im Vordergrund, sondern Transformationsideen.

Die Pensimo Gruppe hat das 3.6ha grosse Industrieareal erworben, um es mit langfristiger Optik in den nächsten fünf bis zehn Jahren zu einem aussergewöhnlichen Stadtquartier mit verschiedenen bezahlbaren Wohnformen und Gewerbe- sowie Dienstleistungsnutzungen zu transformieren. Der Gestaltungsplan wird voraussichtlich im 1. Quartal 2018 Rechtskraft erlangen. Um einen zentralen Quartiersplatz sollen in der ersten von zwei Realisierungsetappen von rund CHF 260 Mio. Investitionsvolumen u.a. zwei Wohnhochhäuser, ein Gewerbegebäude sowie Mikrowohnen in Holzmodulbauweise entstehen. Der Fokus liegt auf preiswertem Bauen.

Fordern Sie die Investorin und ihren Projektrat heraus! Schärfen Sie gemeinsam mit ihnen die Entwicklungsansätze für das Areal. Uns interessiert, wie Sie als (gerade auch jüngeres) Team und vorzugsweise mit multidisziplinärer und gerne internationaler Zusammensetzung die Verwandlung des Gretag-Areals angehen: Was zeichnet diesen Ort in Zukunft aus? Was macht ihn sowohl für bereits in der Region lebende und arbeitende Menschen als auch für Zuziehende gleichermassen lesbar und lebenswert? Wie wächst das entstehende Quartier mit benachbarten Entwicklungen zusammen? Welchen Beitrag müssen Freiräume leisten? Wie weit sind die einzelnen Bauten miteinander verwandt?

SO LÄUFT DAS CHARRETTE-VERFAHREN AB:

  1. Bewerben Sie sich bis 10. Januar 2018. Die Anzahl der Teams für die Auftaktveranstaltung ist aus logistischen Gründen auf ca. 20 beschränkt. Bis Mitte Februar 2018 werden wir Sie benachrichtigen, ob Sie zur Auftaktveranstaltung eingeladen sind.
  2. Am 13. und 14. März 2018 findet vor Ort der gemeinsame Auftakt statt. Wir informieren und geben Ihnen Zeit zur Ausarbeitung Ihrer These. Am Ende des zweiten Tages entscheiden wir uns aufgrund der aufgezeigten Ansätze, Ideen und Präsentationen, welche drei bis fünf Teams für das eigentliche Verfahren berücksichtigt werden.
  3. Für die ausgewählten Teams erfolgt am 6. April 2018 der Start der Charrette.
  4. Am 22. Mai und 11. Juni 2018 haben Sie im Rahmen von eintägigen Dialogveranstaltungen in Regensdorf Gelegenheit zu Austausch und Feedback.
  5. Der Abschlussworkshop vor Ort findet am 9. Juli 2018 statt. Anschliessend sind alle Beteiligten zum Charrette-Fest eingeladen.

Reservieren Sie genügend Ressourcen für Ihre Teilnahme an der Charrette und merken Sie die Termine ganztägig vor.

Allen an der zweitägigen Auftaktveranstaltung teilnehmenden Teams erstatten wir eine Unkostenpauschale in Höhe von CHF 1’000 inkl. MwSt. Für Kost sowie Logis der auswärtigen Teams ist gesorgt. Die drei bis fünf Teams, die an der Charrette teilnehmen, erhalten je CHF 80’000 exkl. MwSt.

ALS PROJEKTRAT WURDEN FOLGENDE PERSONEN GEWONNEN:

  • Caspar Angst, ADP Architekten AG
  • Urs Brüngger, Planpartner AG
  • François de Marignac, FdMP Frisk de Marignac Pidoux SA
  • Raphael Frei, pool Architekten Genossenschaft
  • Birgit Hattenkofer, Pensimo Management AG
  • Michael Hauser, Michael Hauser GmbH
  • Jörg Koch, Pensimo Management AG
  • Oscar Merlo, TEAMverkehr.zug AG
  • Urs Moser, GMS Partner AG
  • Freek Persyn, Architekturbüro 51n4e
  • Katrin Pfäffli, Architekturbüro K. Pfäffli
  • Christoph Schubert, Balliana Schubert Landschaftsarchitekten AG
  • Boris Sieverts, Büro für Städtereisen
  • Andreas Suter, Ingenieurbüro Andreas Suter
  • Joris van Wezemael, Pensimo Management AG

Das Verfahren wird von Michael Hauser, Michael Hauser GmbH, moderiert und von Bettina Müller, punktb gmbh, organisiert.

Bei Fragen wenden Sie sich an: charrette@gretag-next.ch

ZWHATT – auf dem Weg in die Zukunft

3,6 Hektaren mit eigenem S-Bahnhof. Viertelstundentakt in die nahe Zürcher City. Mit farbiger Geschichte und grosser Zukunft. Das ist Zwhatt in Regensdorf. In den nächsten fünf bis zehn Jahren entsteht dort ein gemischtes Zentrumsquartier voller Leben mit Fokus auf Wohnen. 

Zwhatt liegt direkt am Bahnhof Regensdorf-Watt. Es ist im Besitz der Anlagestiftung Turidomus, die von der Pensimo Management AG geführt wird. Heute befinden sich auf dem Gelände verschiedene Industrie-, Gewerbe- und Büroliegenschaften. Dutzende von Firmen mit mehreren Hundert Mitarbeitenden beleben es. 

Hohe Standortqualität
Zwhatt hat eine hohe Standortqualität. Das Areal verfügt faktisch über eine eigene S-Bahnhaltestelle. Passagiere erreichen den Zürcher Hauptbahnhof in 16 Minuten und den Flughafen Zürich in 20 Minuten. Auch für den Individualverkehr ist das Grundstück über den Autobahnanschluss Zürich-Affoltern/Regensdorf (A1) bestens angebunden.

Dank seiner zentralen Lage bildet Zwhatt das Herzstück des Entwicklungsgebiets Bahnhof Nord. Die Gemeinde Regensdorf transformiert diese grossflächige Industriezone in den kommenden Jahrzehnten gemeinsam mit den Eigentümern zu einem gemischten Quartier für Wohnen und Gewerbe für rund 6’000 Bewohnende. Die planerischen Rahmenbedingungen sind gesetzt, hochwertige Aussen- und Grünräume Pflicht. Apropos: Regensdorf bietet den künftigen Einwohnerinnen und Einwohnern ein Zuhause mit sehr attraktiven Naherholungsräumen – direkt vor den Toren der grössten Schweizer Stadt.

Fokus auf Wohnen
Kurz: Zwhatt hat das, was man Entwicklungspotenzial nennt. Dieses wird die Pensimo Management AG in den kommenden Jahren aktivieren und realisieren. Die Entwicklung des Gebiets erfolgt mit langfristiger Optik und in mehreren Etappen über die nächsten fünf bis zehn Jahre. Das Quartier wird überraschende Produkte und unterschiedliche Wohnwelten beinhalten, alle mit ihrem eigenen atmosphärischen Charakter. Gemeinsam ist allen, dass ausschliesslich Mietwohnungen entstehen. Optischer Blickfang werden zwei rund um den zentralen Quartierplatz angeordnete Hochhäuser sein. Ein Gewerbegebäude ist als Homebase mit Ausstrahlung für kreative Brands vorgesehen.

Die Pensimo Management AG entwickelt und realisiert das Areal für die von ihr geführten Anlagestiftungen.